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Letzte Aenderung: 18.04. 2012

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JA zum Gesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung im Frühbereich

Kantonale Abstimmung vom 11. März 2012

Die familienergänzende Kinderbetreuung hat familienpolitische, volkswirtschaftliche und standortrelevante Bedeutung! Damit familienbewusste Mütter und Väter Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren können, braucht es unbedingt mehr familienergänzende Kinderbetreuungsangebote im Frühbereich.

Vorteile für Mütter und Väter: Frauen und Männer können gleichzeitig Eltern sein und ihr Potenzial im Beruf weiter entwickeln. Damit wird auch möglich, dass beide Elternteile erwerbstätig sind und die Familie nicht von nur einem Erwerbseinkommen abhängig ist. Das wiederum erhöht die Lebensqualität der Familie.

Vorteile für die Kinder: Die meisten Kinder haben das Bedürfnis nach Begegnung mit anderen Kindern und Erwachsenen ausserhalb des engsten Familienkreises. In Kinderbetreuungseinrichtungen lernen sie zudem klare Strukturen und Abläufe kennen, die für ihr Wohlbefinden und die Entwicklung der Sozialkompetenz  sehr wichtig sind.

Vorteile für die Wirtschaft: Frauen und Männer, die ihr/e Kind/er gut betreut wissen, können die Arbeit unbelastet anpacken und erledigen. Sie sind motivierter, was sich wiederum auf das Betriebsklima und die Produktivität im Unternehmen auswirkt. Mit guten familienergänzenden Kinderbetreuungsangeboten im Frühbereich kehren Mütter auch nach der Geburt an den Arbeitsplatz zurück, das Know-how bleibt dem Unternehmen erhalten, was wiederum Einarbeitungskosten für eine allfällige Nachfolgerinnen erspart.

Vorteile für die Gemeinden und den Kanton: Dadurch, dass Frauen dank familienergänzender Betreuung vermehrt erwerbstätig sind, nehmen die Steuereinnahmen zu.

Aus all diesen Gründen lege ich am 11. März ein überzeugtes JA zur Vorlage ein.

Agathe Schuler

 

Einsatz für angemessene Nachtruhe am Euro-Airport

Leserbrief zum Artikel in der BZ vom 15. September 2011 „Lärmgegner ziehen falschen Vergleich“
Unter dem Titel „Lärmgegner ziehen falschen Vergleich“ kritisiert der Basler Regierungsrat und Euro-Airport-Verwaltungsrat Christoph Brutschin im BZ-Artikel vom 15. September die Menschen, welche sich für eine Nachtflugsperre am EAP von 23 Uhr bis 6 Uhr engagieren.
Wir, rund 8000 Menschen, welche die Petition für gleiche Nachtflugsperre in Basel wie in Zürich unterschrieben haben, sind nicht „Fluglärmgegner“ mit „sensiblen Gemütern“, wie im Artikel dargestellt. Unser Einsatz gilt vielmehr einer Anwohnerfreundlicheren Organisation des Flugverkehrs am EAP mit einer Nachtflugsperre von 23 Uhr bis 6 Uhr wie in Zürich. Der Vergleich mit Zürich ist nicht falsch, weil dort nach 23 Uhr noch eine halbe Stunde Verspätungen abgebaut werden können oder weil in beiden Flughäfen „Staats-Luftfahrzeuge, ... Rettungsflüge und Notfälle keiner Beschränkung unterworfen sind“ (Zitat Umweltbericht EAP).
Mit einer gleich langen Nachtflugsperre am EAP wie in Zürich kann verhindert werden, dass in zukünftigen Flugplänen neue fahrplanmässige Flugverbindungen von und ab Basel eingeführt werden in der Stunde vor Mitternacht und am Morgen von 5 bis 6 Uhr. Diese Flüge würden eine ganz massive neue und zusätzliche Störung der Nachtruhe für die Bevölkerung der Region bedeuten!
Agathe Schuler, Binningen

 

Lebensqualität für die Bevölkerung

Leserbrief, 3. März 2011
In Umwelt investieren, habe ich mir als eines der Ziele meines Engagements im Landrat gesetzt.

Die Fluglärmbelastung macht der Bevölkerung unserer Gemeinden Binningen und Bottmingen seit der Inbetriebnahme des Instrumentenlandeverfahrens ILS 33 vermehrt zu schaffen. Als Gemeinderätin arbeite ich im „Gemeindeverbund Flugverkehr“ mit. Durch meine politischen Vorstösse zum Thema Fluglärm im Landrat und durch meine Voten in der Umwelt- und Energiekommission sowie im Landrat setze ich mich ein für eine restriktive Nutzung des ILS 33 sowie für mindestens die gleiche Nacht-Betriebsperre von 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr am Euroairport wie in Zürich.

Im Perimeter von Fernwärmeheizanlagen (WBA, WVB) ist eine Anschlusspflicht für Neubauten oder für Bauten, in denen die Wärmeerzeugungsanlage ersetzt wird, sinnvoll. Nur so können Wärmeverbundanlagen ökologisch sinnvoll, mit lokaler Abwärme oder erneuerbarer Energie und wirtschaftlich rentabel betrieben werden. Im letzten November überwies der Landrat meine Motion betreffend Schaffung von gesetzlichen Grundlagen für Anschlusspflicht an Fernwärmeanlagen an den Regierungsrat. Der Paragraph 20 „Zone Wärmeverbund“ im neuen Binninger Zonenreglement bekommt damit die notwendige Grundlage im kantonalen Gesetz.

Ich habe mich für Verbesserungen im OeV-Fahrplan auch im Leimental engagiert. Der von mir mit einem Postulat geforderte Zehn-Minutentakt auf der BLT-Linie 10 an Samstagen wurde realisiert.

Agathe Schuler

 

In Familie und Jugend investieren

Leserbrief Binninger Anzeiger vom 17. Februar 2011 und Birsigtalbote vom 17. Februar 2011

In Familie und Jugend investieren, habe ich mir als eines der Ziele meines politischen Engagements im Landrat gesetzt. In den nächsten Monaten wird das Gesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung im Frühbereich (FEB) beraten werden. Gemäss Anträgen des Regierungsrates und der vorberatenden Justiz- und Sicherheitskommission soll künftig im Kanton Baselland das Angebot ausserfamiliärer Kinderbetreuung für Kinder im Vorschulalter gesetzlich verankert werden und den Eltern von Kindern im Vorschulalter mittels Gutscheinen, also „subjektfinanziert“ zur Verfügung stehen. Es werden künftig nicht mehr einzelne Tagesheime finanziert, sondern es werden Beiträge an die Erziehungsberechtigten entrichtet. Ich befürworte diesen Wechsel, denn er eliminiert die heute bestehende Ungerechtigkeit, dass nur Familien, die für ihr Kind einen Platz in einer durch die öffentliche Hand subventionierten Tagesstätte gefunden haben, profitieren können. Es steht ausser Diskussion, dass die Nutzung der FEB-Angeboten freiwillig ist, jede Familie entscheidet, ob sie diese in Anspruch nehmen will.
Ich werde mich im Landrat für das neue Gesetz „Familienergänzende Kinderbetreuung“ einsetzen. Der FEB kommt familienpolitische und volkswirtschaftliche Bedeutung zu. Das neue Gesetz, erleichtert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ist ein wichtiger Baustein einer zeitgemässen und nachhaltigen Familienpolitik.

Agathe Schuler, Binningen, Landrätin CVP

 

Baselbieter Finanzausgleichsgesetz korrigieren!

Leserbrief Binninger Anzeiger; 2. Februar 2011
Im letzten Sommer wurden zum ersten Mal die Zahlungen im Rahmen des neuen Finanzausgleichs fällig. Statt der vom Kanton prognostizierten 47 Mio. Franken mussten die Gebergemeinden neu 67 Mio. Franken in den Topf zahlen. Für Binningen machte das eine Mehrbelastung für 2010 von 4,2 Mio. Franken bzw. 60 Prozent, für Bottmingen 2,3 Mio. Franken bzw. 70 Prozent aus.  Auch für 2011 muss mit ähnlich hohen Zahlungen gerechnet werden, was den Finanzhaushalt der Gemeinden massiv beeinflusst. Der Finanzausgleich ist als Mittel der Solidarität und des Ausgleichs zwischen finanzstarken und finanzschwachen Gemeinden des Kantons zu befürworten. Er darf aber nicht –wie jetzt geschehen - überstrapaziert werden und „reiche Gemeinden“ in akute Finanznöte bringen bzw. längerfristig zu Steuererhöhungen zwingen. Er darf auch nicht Kampfmittel zwischen stadtnahen Gemeinden und Gemeinden an der Peripherie werden.
Der Regierungsrat hat nach Interventionen der Gebergemeinden bereits in letzten Dezember eine Revision des Finanzausgleichsgesetzes in die Vernehmlassung geschickt, der neu eine maximale Abschöpfungsgrenze gesetzlich verankert. Damit soll ein „Ueberschiessen“ der Zahlungen der Gebergemeinden künftig verhindert werden.
Als Landrätin des Wahlkreises Binningen werde ich mich im Landrat dafür einsetzen, dass diese Gesetzesänderung angenommen wird und die finanzielle Solidarität in vernünftigem Mass erhalten bleibt. Nur durch einen massvollen Finanzausgleich, der nicht die „armen“ Gemeinden dazu einlädt, übernommene Strukturen aufrecht zu erhalten, kann sich der Kanton Baselland in seiner Gesamtheit entwickeln.
Agathe Schuler, Landrätin CVP, Binningen

 

Keine natürlichen Grenzen zur Stadt

Leserbrief BaZ; 1. Februar 2011 zum Artikel, BaZ vom 29. Januar 2011 "Baselbieter Theater um den grossen Graben"
Auf die Frage, was überhaupt Baselbieter Kultur sei, wie sie besser gefördert werden, identitätsstiftend wirken könne, antwortet Christine Mangold, Gemeindepräsidentin vom Gelterkinden und ehemalige Landrätin: „Identität entsteht durch Abgrenzung. Durch Abgrenzung von der Stadt.“
Aus meiner Sicht, die ich Binningen lebe, ein Ding der Unmöglichkeit: Durch unsere Quartierstrassen verläuft die Kantonsgrenze, Nordseite BS, Südseite BL; Einkaufsläden, Arzt, Spielgefährten der Kinder, da spielen Kantonsgrenzen keine Rolle. In 15 bis 30 Gehminuten, noch schneller mit Tram und Bus, erreiche ich den Bahnhof SBB, das Theater Basel, den Zolli, nicht viel weiter ist es auf den Märtplatz von Basel. Der Weg in die Baselbieter Hauptstadt und in den Rest der Schweiz führt durch Basel. Für die Gemeinden, die an Basel grenzen,  gibt es keine natürliche Grenze zur Stadt, da müssten künstliche Grenzen zur von Christine Mangold geforderten Abgrenzung aufgebaut werden.
Agathe Schuler, Binningen, Landrätin CVP

 

Kurzer Weg zum Zug?

Leserbrief Birsigtalbote und Binninger Anzeiger, 27.01.2011
Von Binningen (Tram 2, Tram 8), vom Zolli, von der Heuwaage und von Basel-West auf die Margarethenbrücke (zwischen Markthalle und IWB) und von dort mit Zugangstreppen auf die Geleise 11 bis 17. Vor allem im Berufsverkehr würde dieser Zugang zu den Geleisen bzw. dieser Ausgang auf die Margarethenbrücke Zeitersparnisse bringen, der Umweg über den Centralbahnplatz und die überlastete Passerelle würde wegfallen.
Anlässlich eines Referates vor der Gruppe Bahnhof, über welches auch die Tageszeitungen BaZ und bz berichteten, sagte der zuständige Planer, dass die SBB zwei neue Passerellen über die Perrons oder Unterführungen prüfen, allesamt mit Ausgängen Richtung Centralbahnplatz, also noch mehr Fussgängerinnen und Fussgänger auf dem auch von Trams, Bussen, Velos, Autos, ... benutzten chaotischen Platz. Wenig begeistert zeigte sich der SBB-Manager hingegen von der vom Kanton und von der lokalen Politik propagierten Idee, Zugänge von der Margarethenbrücke auf die Geleise zu schaffen. Der SBB-Planer begründete dies mit der Angst, so könnten neue Engpässe entstehen. Schade, denn solche Zugänge wären im Vergleich zu neuen Passerellen und Unterführungen wohl kostengünstiger und rascher realisierbar. Immerhin schloss der Planer nicht aus, dass die SBB eines Tages einen Grossversuch für diese Zugänge organisieren könnten. Eine gute Idee und eine pragmatische Lösung!
Agathe Schuler, Landrätin CVP, Binningen

 

Ja zu unserem Theater

Leserbrief Birsigtalbote und Binninger Anzeiger, 20.01.0211
Auf den Plakaten der SVP steht „zusätzliche 17 Kultur-Millionen für Baselstadt“. Das ist irreführend. Der zusätzliche Verpflichtungskredit von Baselland ist einmalig und wird auf vier Jahre verteilt. Das Geld geht nicht an die Staatskasse Basel-Stadt. Es kommt direkt und zu 100 Prozent dem Theater Basel zu gute. Seit Jahren wird von Baselland eine angemessene Beteiligung am Theater Basel in Aussicht gestellt. Der Zeitpunkt ist jetzt richtig, Wort zu halten. Der Beitrag von Baselland an Theater Basel ist angemessen - auch  angesichts des weit höheren Beitrags von Basel-Stadt - und in jedem Fall verkraftbar. Eine Steuererhöhung ist deswegen weder geplant noch nötig.
Das THEATER BASEL ist das einzige Dreispartenhaus mit Oper, Schauspiel und Ballett in der Schweiz. Künstlerische Qualität und Vielfalt sind sein Markenzeichen. Begeistert und tief beeindruckt hat mich in dieser Saison die Basler Inszenierung von Verdis Aida, einer Oper, die ich nach „langfädigen und mühsamen Aufführungen“ an andern Häusern  gar nicht mehr besuchen wollte. Ich stimme am 13. Februar 2011 überzeugt JA zur Theatervorlage: Basel-Stadt und Basel-Landschaft brauchen unser Theater!
Agathe Schuler, Landrätin CVP, Binningen

 

bz 14. Januar 2011; Aus dem Landrat

Südanflüge Mehr Lebensqualität gefordert
Agathe Schuler (CVP, Binningen) weist in einem gestern eingereichten Postulat auf die Zunahme der Südanflüge auf dem Euro-Airport hin. Auch wenn die Schwelle von 10 Prozent knapp unterschritten wurde, so fordert sie Massnahmen, die der betroffenen Bevölkerung Lebensqualität garantieren. (JG)

Wortlaut des Postulats 2011/011

 
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